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Sabine Lisicki:  Wimbledon 2013




Verloren  aber viel gewonnen



Tränen hat sie vergossen. Tränen des Glücks und der Freude nach mitreißenden Siegen und ein paar, als es im Endspiel so gar nicht klappte. Sabine Lisicki, die erste Deutsche in einem Grand-Slam-Finale seit vierzehn Jahren, kann stolz sein, auch wenn es zum ganz großen Triumph nicht ganz gereicht hatte. --  Was sagten Sabine Lisicki selbst und andere zu ihrem tollen Coup....

Lisicki: „Nach Verletzungen komm' ich immer stärker, auch mental stärker, zurück. Ich genieße dann Tennis noch mehr, weil mir bewusst wird, wie schnell alles vorbei sein kann."
Lisicki humpelte Anfang 2010 nach einer Fußverletzung mit Krücken herum und musste erst wieder gehen lernen.  ---

Lisicki: „Ich bin froh, dass ich nicht gestern spielte, wo das alles passiert ist (lacht)."
Eine Tag nach dem ‚schwarzen Mittwoch', als reihenweise Spieler/innen aufgaben und Favoriten rausgehauen wurden.  ---

Lisicki: „Wenn die ersten Runden hart sind, hab' ich immer ein gutes Gefühl und viel Selbstvertrauen."
Vor dem Match gegen Serena Williams, die Nummer eins der Welt.

Serena Williams„Ich lebe und sterbe hier für jedes Match."
Über die für unschlagbar gehaltene Nummer eins der Welt und Titelverteidigerin und fünfmalige Wimbledon-Siegerin stand in der London Times: „Serena ist nur zu schlagen, mit einem Stock, wenn sie schläft." Von wegen - Sabine Lisicki putzte sie ‚sensationell' weg.

Barbara Rittner„Wahnsinn. Schöner Schock. Ohne Worte!"
Die fast sprachlose Fed-Cup-Teamchefin nach Sabine Lisickis verrückt-dramatischem Drei-Satz-Sieg gegen Serena Williams.   

Dr. Richard Lisicki„Bine schwebt in Wimbledon immer auf einer Wolke."
Der Papa über seine Tochter, die zum vierten Mal eine French-Open-Siegerin  (Kusnezova, Na Li, Sharapova, Serena Williams) überraschend nach Hause schickte. ----

Lisicki„Ich geh' raus, will Spaß haben und gewinnen - nichts anderes."
So hat sich ‚Bum-Bum-Bine' ins Wimbledon-Finale gespielt.  ---   

Lisicki„Alles ist möglich. Ich weiß jetzt, dass ich hier jeder Spielerin schlagen kann."
Leider, leider nicht, als es gegen Marion Bartoli um die Krone im Tennis-Olymp ging. --

Lisicki
„Ich war überwältigt von der ganzen Situation."
Schade! Die Nerven spielten nicht mit. Zu groß waren die Erwartungen. Und als es dann nicht gut lief, war plötzlich auch ihre Lockerheit und Spielfreude weg, die sie so wunderbar durch das ganze Turnier getragen hatten. 

Karl Altenburg„Eine grandiose Leistung. Sie ist, neben ihrer spielerischen Leistung, eine tolle Persönlichkeit mit Bodenhaftung."
Die Komplimente des DTB-Präsidenten.

                                         Eberhard Pino Mueller

publiziert:  August 2013  --  DTZ  Deutsche Tennis Zeitung

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  Auf der nächsten Seite ein weiterer Beitrag über das Wimbledon-Turnier 2013 mit dem Titel:

                 Überraschungsparty im „heiligen Garten"

               

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