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Nick Bollettieri: „Immer gleich heiraten, nicht erst lang poussieren."
Die Devise des genialen Tenniscoachs, u.a. von Andre Agassi, Maria Sharapova, Monica Seles oder auch von Boris Becker, Tommy Haas und Sabine Lisicki. Der über Achtzigjährige hatte achtmal geheiratet.

Philipp Kohlschreiber„Ich fühl' mich wie 30 Prozent und bin saft- und kraftlos. Das ist saubitter. Am liebsten würde man in die Ecke kotzen, so ärgerlich ist das."
Er musste, geschwächt wegen einer Erkältung, in der ersten Runde im fünften Satz aufgeben.

Angelique Kerber„Sie spielte unglaublich im dritten Satz. Ich konnte nichts machen."
Pech! Nur zwei Punkte haben Angie Kerber zum Sieg gegen Kaia Kanepi aus Estland im zweiten Satz gefehlt.

Andrea Petkovic„Ich fühl' mich wohl auf dem Platz, weil ich jeden Tag besser werde, auch wenn ich verliere."
Nach ihrer knappen 6:7, 6:2, 6:8-Niederlage in der zweiten Runde.

Dustin Brown„Als ich hier ankam, sah ich nach dem Preisgeld. Es waren 3000 Pfund, auch wenn ich kein Match gewinne. Cool!"
Am Ende waren es 74.300 Euro für die Nummer 189 der Welt.  ---
„Ich hab' an mich geglaubt, aber an sich glauben und das dann auch umzusetzen, sind zwei verschiedene Dinge."
Nach Dustin Browns Überraschungssieg gegen den Australier Lleyton Hewitt.  ---
„Ich habe geheult wie ein kleines Mädchen."
Dustin Brown, als er es in die dritte Runde geschafft hatte.

Tommy Haas: „Vielleicht sollte ich Steffi und Michael hier in mein Team und meine Box holen."
Nachdem er gehört hat, Steffi Graf und Michael Stich würden selbst einen Titelgewinn von Tommy hier nicht für ganz ausgeschlossen halten.  ----
„Gegen den besten Spieler der Welt hab' ich versucht, alles zu geben."
Nicht genug, Novak Djokovic war im Achtelfinale besser als Tommy Haas.  ----
„Ich hab' richtig gut Tennis gespielt und will das noch solange es geht genießen. Jetzt hängt alles davon ab, wie lange der Körper mitmacht und der Wille da ist, das weiter zu machen."

                                       
Eberhard Pino Mueller

publiziert:  August 2013  -  DTZ  Deutsche Tennis Zeitung
                                           Tennisportal  TAKEOFF-PRESS




Wimbledon 2013

  Überraschungsparty im „Heiligen Garten"



„Im Tennis gewinnen doch immer die gleichen" - von wegen! Nicht diesmal in Wimbledon. Rafael Nadal: Aus in Runde eins. Maria Sharapova und Roger Federer: Aus in Runde zwei. Dazu zahlreiche Verletzte. So ein „Sterben von Titelanwärtern" gab es in Wimbledon noch nie. Am Ende posierten Andy Murray und Marion Bartoli beim Champions-Dinner. - Was, wer, warum im „Tennis-Mekka" meinte oder sagte....

Rafael Nadal„Es ist keine Tragödie, es ist Sport."
Nach der 6:7, 6:7, 4:6-Niederlage des French-Open-Champions in der ersten Runde gegen Steve Darcis.

Andy Murray„Du darfst keinen schlechten Tag haben, sonst bist du schnell draußen."
Nadal, Federer, Sharapova, Wozniaki...  lassen grüßen.

Maria Sharapova„Ich bin vierfacher Grand-Slam-Champion und war die Nummer eins. Also bitte! Kann doch keiner sagen, ich sei nicht voll bei der Sache."
Nach ihrem Zweitrunden-Aus gegen die Qualifikantin Michelle Larcher De Brito.

John McEnroe„Der verrückteste Tag aller Zeiten in Wimbledon."
Federer und  Sharapova  respektlos abserviert, dazu verletzungsbedingte Aufgaben von Tsonga, Cilic, Isner, Darcis, Stepanek und Azarenka. 

Steve Darcis: „Ich spielte mein bestes Tennis in meinem Leben. Danach nicht anzutreten, ist unsäglich enttäuschend und war die schwierigste Entscheidung, die ich je treffen musste."
Der Nadal-Bezwinger konnte wegen Schulterproblemen in der zweiten Runde nicht antreten.

Sergiy  Stakhovsky:  „Wenn du gegen Roger Federer in Wimbledon spielst, ist es, wie wenn du zwei Gegner hast. Zum einen Roger Federer und dann noch dessen Ego."
Der Ukrainer, die Nummer 116, eliminierte den siebenfachen Wimbledon-Sieger.

Martina Navratilova: „Man kann Roger Federer nicht abschreiben bevor er endgültig abtritt." Nach dem unerwartet frühen Aus des Schweizers.

Ernests Gulbis„Wenn du nicht fit bist und Slams nicht schaffst, bleib' zu Haus. Grand Slam ist Grand Slam: fünf Sätze, Blut, Kampf und über die volle Distanz bis einer tot ist."
Die Antwort für diejenigen, die gegen Marathonmatches mit drei Gewinnsätzen sind.








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